Ein Ferrari-Vergleich sollte bei den besonderen Stärken beginnen. Der 458 Italia besitzt einen frei saugenden 4,5-Liter-V8 mit 570 PS bei 9’000 U/min, ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und einen Mittelmotor. Das sind die Zutaten eines ernsthaften Supersportwagens. Geringere Masse und kompakte Proportionen sprechen besonders auf kurvigen Strassen für ihn. Die F12berlinetta antwortet mit einem 6,3-Liter-V12, 740 PS und der langen Haube eines zweisitzigen Gran Turismo.
Hier treffen zwei eigenständige Ausprägungen der Ferrari-Technik aufeinander. Beim 458 stehen der hochdrehende V8 und das agile Chassis im Mittelpunkt. Der F12 ergänzt Zwölfzylinder-Charakter und grössere Reiseflexibilität. Hydraulische Lenkung, integrierte Aerodynamik und durchdachte Details verleihen ihm zudem einen besonderen Reiz neben 812 Superfast und 12Cilindri. Diese Eigenschaften erklären mehr als die höchste Leistungszahl allein.
Der 4,5-Liter-V8 und das Mittelmotor-Konzept des 458
Der Motor des 458 ist ein eigenständiger Anziehungspunkt. 570 PS aus 4,5 Litern entsprechen ungefähr 127 PS pro Liter ohne Turboaufladung; die maximale Leistung liegt bei 9’000 U/min an. Das gibt dem Italia eine klare Identität: Ansprechen, Drehzahl und das Zusammenspiel von Gas, Getriebe und Strasse stehen im Mittelpunkt.
Vier Zylinder weniger machen den 458 nicht zu einem abgeschwächten Ferrari. Sein Motor sitzt hinter den Insassen in einer auf dieses Konzept zugeschnittenen Karosserie. Das geringere veröffentlichte Trockengewicht reduziert die Masse, die das Chassis bewegen muss. Auf einer Strecke mit Steigungen, Kurvenfolgen und häufigen Richtungswechseln sind das relevante Stärken.
Wer die Reise um Kurvenrhythmus und den Klang eines Saugmotors aufbauen möchte, findet im 458 ein vollständiges Angebot. Die Mehrleistung des F12 führt zu einem anderen Charakter, nicht automatisch zu einem erfüllenderen Erlebnis.
Ein V12 mit zwei ganz unterschiedlichen Seiten
Der frei saugende 65-Grad-V12 des F12 schöpft aus 6’262 cm³ 740 PS bei 8’250 U/min und 690 Nm bei 6’000 U/min. Die Drehzahlgrenze liegt bei 8’700 U/min. Besonders spannend ist das Zusammenspiel: reichlich Drehmoment, aber die maximale Leistung erst weit oben im Drehzahlband. Ein grosser Motor, der auch dann noch einen Grund zum Weiterdrehen liefert. [1]
Diese Kombination verbindet kräftiges Drehmoment für Reisen mit einem Leistungsmaximum, das hohe Drehzahlen belohnt. Das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe erlaubt Gangwechsel über die Schaltpaddles oder den Automatikbetrieb. Der V12 passt damit zum Gran Turismo, ohne den hochdrehenden Charakter eines Ferrari-Sportmotors aufzugeben.

Hinter dem Spektakel: Drehmoment lange vor dem Begrenzer
Ein weniger offensichtliches Detail: Ferrari nennt bereits bei 2’500 U/min 80 Prozent des maximalen Drehmoments. Derselbe Motor arbeitet mit 200-bar-Direkteinspritzung und erreicht seine maximale Leistung bei 8’250 U/min. [11] Interessant ist diese Bandbreite: Der Charakter beschränkt sich nicht auf einen schmalen Bereich kurz vor dem Begrenzer.
Das erklärt, weshalb ein so spektakulär hochdrehender Motor auch zum Gran Turismo passt. Nicht jeder Reiseabschnitt verlangt die Suche nach dem nächsten kleineren Gang. Wenn Strasse und Bedingungen passen, bleibt der obere Drehzahlbereich ein eigenständiger Teil des Erlebnisses. Diese Vielseitigkeit ist eines der stärksten Argumente für den F12 als V12-GT.
Frontmotor heisst nicht automatisch kopflastig
Der F12 verbindet einen Frontmittelmotor mit einer Transaxle-Anordnung: Das Getriebe sitzt hinten und hilft, die Masse im Fahrzeug zu verteilen. Ferrari nennt 46 Prozent Gewicht auf der Vorderachse und 54 Prozent auf der Hinterachse. Ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe überträgt die Kraft auf die Hinterräder. Ihn als konventionelles, kopflastiges Coupé zu betrachten, greift deshalb zu kurz. [2]
Die Anordnung verändert auch den Blick vom Fahrersitz sowie die Aufteilung von Innenraum und Gepäck. Beim F12 erstreckt sich die lange Haube vor den Insassen. Beim 458 liegt der Motor hinter ihnen und der Hauptgepäckraum vorne. Das sind unterschiedliche Sportwagenkonzepte, keine einfache Trennung zwischen einem leistungsfähigen und einem weniger leistungsfähigen Fahrwerk.
Zwölf Legierungen unter der Karosserie
Auch die Aluminiumstruktur verdient einen Blick jenseits der Leistungszahlen. Ferrari beschreibt den Einsatz von zwölf verschiedenen Legierungstypen. [12] Dahinter steht ein Ansatz, bei dem das Material zur jeweiligen Aufgabe passt, statt jedes Bauteil gleich zu behandeln.
Eine Karosserie muss Steifigkeit, Gewicht, Kraftverläufe, Fertigung und Verbindung der Teile zusammenbringen. Die Anzahl der Legierungen macht sichtbar, wie viel Technik unter der scheinbar klassischen Coupé-Form steckt. Der F12 besteht deshalb nicht einfach aus einem aussergewöhnlichen Motor in einer eleganten Hülle: Auch die Hülle gehört zum Leistungskonzept.
Aero Bridge: Die schöne Form hat eine Aufgabe
Die modellierten vorderen Kotflügel sind mehr als Dekoration. Die Aero Bridge führt Luft von der Motorhaube zu den Fahrzeugseiten und trägt so zum Abtrieb bei. Dazu kommt Active Brake Cooling: Bewegliche Klappen öffnen die Bremskühlung bei Bedarf und verringern im geschlossenen Zustand den Luftwiderstand. [3]
Das Design entstand im Zusammenspiel von Ferrari Centro Stile und Pininfarina. [4] Die in Haube und Flanken integrierten Luftwege machen die Aerodynamik zu einem prägenden Teil der Karosserie. Die lange Haube und zurückversetzte Kabine unterscheiden den F12 deutlich von den Mittelmotor-Proportionen des 458.
Ferraris Broschüre nennt einen Luftwiderstandsbeiwert von 0,299 und 123 kg Abtrieb bei 200 km/h. [13] Diese Zahlen ordnen Aero Bridge und Bremskühlklappen ein: Die Karosserie soll Widerstand und aerodynamische Last beeinflussen und dabei die GT-Proportionen bewahren.
Besonders anschaulich ist die Bremskühlung. Dauerhaft offene Klappen wären nicht die effizienteste Lösung. Sie nur bei Kühlbedarf zu öffnen, bringt zwei konkurrierende Anforderungen zusammen. Ähnlich arbeitet die Aero Bridge: Ein in die Karosserie geformter Luftweg erfüllt eine Aufgabe, ohne zu einem übergrossen aufgesetzten Bauteil zu werden.
Der genannte Abtrieb gilt bei einer bestimmten Geschwindigkeit und ist keine konstante Zusatzlast bei jedem Tempo. Interessant ist hier der Entwicklungsaufwand hinter der Form, nicht ein Versprechen über Kurvengeschwindigkeiten im Alltag.
Die F1-inspirierte Nebelschlussleuchte und das Kamm-Heck
Unten in der Heckmitte sitzt ein kleines Detail mit Motorsportbezug: Ferrari bezeichnet die Nebelschlussleuchte als F1-inspiriert. Hinzu kommen runde Rückleuchten, eine Interpretation des Kamm-Hecks und die vertikalen Elemente des Diffusors. Gemeinsam bilden sie eine markante T-förmige Gestaltung. [1] Das ist ein gestalterischer Bezug zur Formel 1, keine Behauptung, dass ein identisches Rennwagenbauteil verwendet wird.
Dieses Detail belohnt den Blick über die bekannte Perspektive schräg von vorne hinaus. Die lange Haube zeigt das Gran-Turismo-Konzept; Lichtanordnung und Diffusor betonen am Heck den sportlichen Hintergrund. So verbindet der F12 Eleganz mit einem zielgerichteten Auftritt, ohne einen grossen Heckflügel zu benötigen.
Drei Ferrari, drei unterschiedliche Schwerpunkte
Verglichen werden die normalen Coupés F12berlinetta, 458 Italia und 812 Superfast. Herstellerangaben; PS entspricht Ferraris CV. Alle drei haben Hinterradantrieb und ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.
| Merkmal | F12berlinetta | 458 Italia | 812 Superfast |
|---|---|---|---|
| Motor | 6’262 cm³ V12 | 4’497 cm³ V8 | 6’496 cm³ V12 |
| Einbaulage | Frontmittelmotor | Heckmittelmotor | Frontmittelmotor |
| Leistung | 740 PS | 570 PS | 800 PS |
| Drehzahl bei maximaler Leistung | 8’250 U/min | 9’000 U/min | 8’500 U/min |
| Veröffentlichtes Trockengewicht* | 1’525 kg | 1’380 kg | 1’525 kg |
| Länge | 4’618 mm | 4’527 mm | 4’657 mm |
| Karosseriebreite | 1’942 mm | 1’937 mm | 1’971 mm |
| Höhe | 1’273 mm | 1’213 mm | 1’276 mm |
| Radstand | 2’720 mm | 2’650 mm | 2’720 mm |
*Veröffentlichte Ferrari-Trockengewichte, keine fahrbereiten Gewichte. Beim 458 gilt die Angabe für Schmiederäder und Racing-Sitze, bei F12 und 812 für optionale Leichtbauausstattung. Betriebsflüssigkeiten und Ausstattung erhöhen beziehungsweise verändern das tatsächliche Gewicht. Verglichen werden die normalen Coupés; Breiten ohne Aussenspiegel. [9]
Ferrari F12 vs 458: Gewicht, Abmessungen und Agilität
Der 458 hat 170 PS weniger als der F12, liegt nach Ferraris veröffentlichten Trockengewichten aber 145 kg darunter. Sein Radstand ist 70 mm kürzer, die Karosserie 91 mm kürzer und 60 mm niedriger. Die Breite ist fast gleich: Der F12 ist nur 5 mm breiter. Entscheidend sind deshalb eher Masse, Motorposition und Proportionen als eine deutlich schmalere Karosserie. [9]
Weniger Masse bedeutet weniger Trägheit beim Bremsen und bei Richtungswechseln. Zusammen mit dem Mittelmotor-Konzept erklärt das den Reiz des 458 auf Strassen mit Kurvenfolgen, Steigungen und wechselndem Gefälle. Sein Supersportwagen-Charakter stellt präzises Positionieren, Gangwahl und den Rhythmus durch die Kurven in den Mittelpunkt.
Der F12 verbindet mehr Masse mit deutlich mehr Leistung und Drehmoment. Seine heckbetonte Gewichtsverteilung und direkte Lenkung machen ihn zu einem sportlich ausgerichteten GT. Die unten besprochenen Lenkeindrücke von The Straight Pipes verdeutlichen, wie reaktionsfreudig der F12 sein kann. Gewicht und Abmessungen erklären Unterschiede, begründen aber keine allgemeine Rangfolge bei Kurvengeschwindigkeit oder Rundenzeiten.
Mehr zu Motor und Gestaltung bietet der Ferrari 458 Italia im Porträt.
Ein Zweisitzer mit Reisegedanken hinter den Sitzen
Auch innen ist die Reiseausrichtung erkennbar. Ferrari beschreibt eine gepolsterte Ablage hinter den Sitzen mit Lederriemen zur Gepäckbefestigung. [1] Das ist Gepäckraum und keine zweite Sitzreihe: Der F12 bleibt ein Zweisitzer.
Für eine Reise zu zweit zählt nicht nur, wie viele Dinge hineinpassen, sondern auch ihre Unterbringung. Diese Ablage ergänzt den hinteren Gepäckraum und erklärt einen Teil der GT-Tauglichkeit. Der 458 setzt andere Prioritäten: Sein Mittelmotor-Konzept verlangt eine bewusstere Gepäckauswahl.
F12 oder 458 zu zweit: Gepäck und Reisen
Der hintere Gepäckbereich und das GT-Konzept machen den F12 zur praktischeren dieser beiden Optionen für ein Paar mit mehr Taschen oder einer längeren Reise. Der vordere Kofferraum des 458 verlangt eine bewusstere Gepäckauswahl.
Je eine weiche Weekender-Tasche und ein kleiner Rucksack sind ein sinnvoller Ausgangspunkt für die Planung einer Reise im 458. Ob alles passt, hängt von Abmessungen und Füllgrad ab; beliebige vier Taschen sind damit nicht zugesichert. Teile vor der Buchung die Masse mit, damit die Unterbringung geprüft und alles sicher verstaut werden kann.
Der praktische Unterschied: Der F12 bietet mehr Gepäckflexibilität, während der 458 zu Reisenden passt, die für einen kompakteren Mittelmotor-Sportwagen gezielt packen.
Ferrari F12 vs 812 Superfast: Was der Nachfolger verbessert
Der 812 Superfast entwickelt das Frontmotor-V12-Konzept mit 6’496 cm³ und 800 PS bei 8’500 U/min weiter, also 60 PS mehr als beim F12. Saugmotor und Hinterradantrieb bleiben erhalten. Neu sind die elektrische Servolenkung in Ferraris Modellpalette und ihre Verbindung mit der Hinterradlenkung über Virtual Short Wheelbase 2.0. [6]
Damit ist der 812 eine wesentliche Weiterentwicklung. Er verbindet mehr Motorleistung mit einer stärker integrierten Lenkungs- und Fahrwerksregelung und erweitert die Fähigkeiten des V12-GT. Auch eigenständig ist er ein überzeugendes Auto: ein hochdrehender Zwölfzylinder, ein zweisitziges Reisekonzept und anspruchsvolle Fahrwerkstechnik in einem Paket.
Die normale F12berlinetta besitzt eine hydraulische Servolenkung und keine Hinterradlenkung, wie sie beim F12tdf eingeführt wurde. [7] [8]
Warum der F12 Enthusiasten mit seinem mechanischen Charakter anspricht
Das stärkste Argument des F12 gegenüber dem 812 entsteht dort, wo es um die Vermittlung der Leistung geht. Hydraulische Lenkung und der Verzicht auf Hinterradlenkung bei der normalen berlinetta ergeben ein früheres Regelungs- und Lenkkonzept. Wer diese Auslegung schätzt, kann den Vorgänger ganz bewusst suchen, statt ihn lediglich als das ältere Auto zu betrachten.
Ein zeitgenössischer Erstfahrbericht von Automobile lobte die Rückmeldung der F12-Lenkung und beschrieb die elektronische Unterstützung als aus Fahrersicht unaufdringlich. [14] Das erklärt einen Teil seines unmittelbareren, mechanischen Rufs. Gemeint ist das Gefühl direkter Reaktionen, nicht die Abwesenheit von Elektronik: Doppelkupplungsgetriebe und elektronische Fahrwerkssysteme gehören wesentlich zum Auto.
Der 812 entwickelt das Konzept mit mehr Leistung und zusätzlicher Regelung weiter. Forza beschrieb eine im Gefühl verwandte Lenkung und subtile Hilfen zur Nutzung der Fähigkeiten des Autos. [15] Die sinnvolle Unterscheidung liegt deshalb im raueren Reiz des früheren F12-Konzepts und den erweiterten technischen Möglichkeiten des 812. Beide sind Autos für Enthusiasten; die spezifischen Stärken des F12 bleiben trotz des moderneren Nachfolgers attraktiv.
Wo sich der Ferrari 12Cilindri einordnet
Der 12Cilindri führt die Frontmittelmotor-V12-Linie nach dem 812 Superfast fort. Sein frei saugender 6,5-Liter-Motor leistet 830 PS und erreicht eine Drehzahlgrenze von 9’500 U/min. Dazu kommt ein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe. [10]
Auch optisch interpretiert er das Konzept neu: geometrischer und retrofuturistischer als der fliessend gestaltete F12. Alle drei Generationen verbindet der Reiz eines V12-Saugmotors vor einer zweisitzigen Kabine. Sie unterscheiden sich in Gestaltung, Bedienung und technischer Entwicklung, nicht einfach durch mehr oder weniger Charakter.
Den F12 in Bewegung erleben
Der Test von The Straight Pipes beleuchtet Leistung, Lenkung, Klang und Gestaltung des F12. Das Short darunter zeigt weitere Eindrücke des Autos.
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The Straight Pipes · F12-Test
Der Test beschreibt den F12 von 2015 als einschüchternd kraftvollen Ferrari, wobei V12 und Hinterradantrieb diesen Eindruck prägen. Die Moderatoren loben den Klang und das schnelle Ansprechen des Saugmotors (2:01–2:20). Besonders passend ist ihr Designvergleich: Sie bevorzugen die Mittelmotor-Proportionen des 458, schätzen aber zugleich die lange Haube und den muskulösen Auftritt des F12 (4:36–4:48). Auch die aussergewöhnlich direkte, präzise Lenkung beeindruckt sie. Daneben besprechen sie das straffe Fahrwerk und die verstellbare Dämpfung (7:05–7:55). Im Innenraum heben sie die Schaltleuchten am Lenkrad sowie Qualität und Fahrerorientierung hervor. Diese Eindrücke ergänzen den Vergleich: GT-Proportionen und höheres Gewicht machen den F12 nicht zu einer gemütlichen oder trägen Alternative zum 458. Der Test beschreibt einen intensiven, anspruchsvollen Sportwagen.
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Wie unterscheiden sich F12 und 458 auf kurvigen Strassen?
Der 458 besitzt ein geringeres veröffentlichtes Trockengewicht, einen kürzeren Radstand und ein Mittelmotor-Konzept. Der F12 verbindet mehr Leistung und Drehmoment mit heckbetonter Gewichtsverteilung und direkter Lenkung. Daraus entstehen unterschiedliche Fahrerlebnisse, aber kein Beweis, dass eines der Autos in jeder Kurve schneller ist.
Ist der F12 eine Alternative zum 458?
Ja, wenn es um das Erlebnis und nicht um dasselbe Fahrzeugkonzept geht. Der F12 ist ein V12-GT mit Frontmittelmotor, der 458 Italia ein V8-Supersportwagen mit Heckmittelmotor.
Was ändert sich vom F12 zum 812 Superfast?
Der 812 bietet 60 PS mehr, 6,5 Liter Hubraum und eine elektrische Servolenkung in Verbindung mit Hinterradlenkung. Die normale F12berlinetta besitzt eine hydraulische Servolenkung ohne Hinterradlenkung. Beide sind V12-GT mit Saugmotor und Hinterradantrieb.
Kann ich den F12 bei Luxury Obsession mieten?
Unser Mietfahrzeug ist der Ferrari 458 Italia. Der F12 wird hier als Vergleich für Enthusiasten vorgestellt, nicht als verfügbares Mietmodell.
Die Sicht von Luxury Obsession: 458 für Kurven, F12 unter den V12
Für ein Paar mit leichtem Gepäck, das seine Schweizer Autoreise um kurvige Strassen plant, wählen wir den Ferrari 458 Italia. Geringere Masse, Mittelmotor und sportlicherer Charakter sind die Eigenschaften, die wir dafür besonders schätzen. Mit je einer Weekender-Tasche und einem kleinen Rucksack, nach Prüfung der Abmessungen, würden wir ihn wählen, um die Fahrt zum Mittelpunkt der Ferien zu machen.
Für mehr Gepäck und eine V12-Grand-Tour würden wir die F12berlinetta nehmen. Proportionen, V12-Leistung und GT-Praktikabilität machen sie zu unserem Favoriten unter diesen drei Zwölfzylindern. Auch der 812 Superfast ist ein grossartiger Ferrari mit echten Fortschritten bei Leistung und Fahrwerk. Unsere Vorliebe für den F12 schmälert diese Stärken nicht. Der 12Cilindri beeindruckt technisch, spricht uns gestalterisch aber weniger an. Diese abschliessende Präferenz ist Geschmackssache; der Vergleich davor erklärt, was jedes Auto bietet.
Die 458-Seite des Vergleichs selbst erleben
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Deine 458-Fahrt anfragenQuellen und technische Referenzen
- Ferrari South Bay · F12berlinetta
- Ferrari · F12berlinetta, 2012
- Miller Motorcars · F12 / Aero Bridge / Active Brake Cooling
- Ferrari · Prestazioni e design
- Ferrari · 458 Italia
- Ferrari · 812 Superfast, 2017
- Ferrari · F12berlinetta owner’s manual (PDF)
- Ferrari · Annual report 2016, F12berlinetta / F12tdf (PDF, p. 30)
- Ferrari: 458 Italia · F12berlinetta · 812 Superfast
- Ferrari · 12Cilindri, 2024 (PDF)
- Ferrari North America · F12berlinetta engine specifications
- Ferrari Magazine · The Beauty of the Berlinetta
- Ferrari · F12berlinetta brochure (PDF)
- Automobile / MotorTrend · F12berlinetta first drive
- Forza · 812 Superfast road test
