Luxury Obsession Journal

Ferrari 458 Alpenpässe Tour. Vier Ikonen in 72 Stunden

Ein internationaler Gast und sein Sohn hatten ein gemeinsames Ziel: die berühmtesten Schweizer Alpenpässe in einem Ferrari 458 Italia zu erleben. Aus einem 48 Stunden Paket entstand eine massgeschneiderte 72 Stunden Reise von Zürich nach Andermatt, über Furka, Nufenen, Susten und Grimsel.

2026 08 22
Roter Ferrari 458 Italia vor einem Hotel in Zürich vor einer Alpenpässe Tour
Der Ferrari 458 Italia in Zürich, bevor aus drei Tagen eine Reise über vier der eindrucksvollsten Alpenpässe der Schweiz wurde.

Die Anfrage war ungewöhnlich präzise. Ein internationaler Gast setzte seine Europareise mit seinem Sohn fort, der seine Begeisterung für aussergewöhnliche Autos teilte. Vor der Weiterfahrt in andere Länder wollten beide noch jene Schweiz erleben, die auf keiner Postkarte vollständig Platz findet. Gesucht war ein Ferrari mit Mittelmotor, frei saugendem V8 und genügend Charakter, um aus jeder Passstrasse mehr als nur eine Verbindung zwischen zwei Tälern zu machen. Seine klare Präferenz war der Ferrari 458 Italia.

Eine ganze Woche passte nicht in den Reiseplan. Deshalb wurde das 48 Stunden Erlebnis um weitere 24 Stunden ergänzt. Die daraus entstandenen 72 Stunden verbanden die erste Nacht in Zürich mit zwei Nächten im Radisson Blu Hotel Reussen in Andermatt. Von dort führten zwei sorgfältig aufgebaute Fahrtage zum Furkapass, Nufenenpass, Sustenpass und Grimselpass, ergänzt um Schöllenenschlucht, Vierwaldstättersee und einen Abstecher ins Lauterbrunnental.

Massgeschneidertes 72 Stunden Erlebnis

Eine Reise für Vater und Sohn, gebaut rund um den Ferrari 458

Kein hektischer Versuch, möglichst viele Punkte abzuhaken, sondern drei Tage mit einer klaren Dramaturgie: Zürich als Auftakt, Andermatt als alpine Basis und jeder Pass mit seinem eigenen Charakter.

Paket48 Stunden plus 24 zusätzliche Stunden
Basis1 Nacht Zürich, 2 Nächte Andermatt
HöhepunkteFurka, Nufenen, Susten und Grimsel
ZürichAnkunft, Übergabe und erste Nacht
Nach AndermattVierwaldstättersee und Schöllenenschlucht
FurkaBelvédère, Rhonegletscher und Gletsch
NufenenWeite Horizonte zwischen Wallis und Tessin
Susten und GrimselGletscherblicke, Seen und Granitlandschaft
Zurück nach ZürichRückgabe innerhalb der 72 Stunden

Warum der Ferrari 458 Italia für diese Reise gewählt wurde

Der 458 Italia war keine zufällige Wahl. Sein 4,5 Liter V8 sitzt direkt hinter den Passagieren, kommt ohne Turbolader aus und dreht bis 9.000 Umdrehungen pro Minute. Auf den Schweizer Passstrassen entsteht die Intensität nicht durch Höchstgeschwindigkeit, sondern durch unmittelbares Ansprechen, präzise Lenkung, schnelle Gangwechsel und den Klang, der sich mit jeder Steigung verändert.

Gerade auf einer Reise von Vater und Sohn zählt auch die gemeinsame Erinnerung. Die kompakte Kabine, die Aussicht durch die breite Frontscheibe und jede bewusst gewählte Pause machen den Weg zum eigentlichen Ziel. Der Ferrari bleibt dabei präsent, ohne die Landschaft zu überdecken.

Ferrari 458 Italia vor einem Zürcher Hotel zu Beginn der 72 Stunden Reise
Der erste Abschnitt begann bewusst in Zürich. Die Stadt gab der Übergabe Ruhe, bevor am nächsten Morgen die Alpen in den Mittelpunkt rückten.

Tag 1. Ankommen in Zürich und den Rhythmus finden

Nach der Übergabe blieb der erste Abend entspannt. Vater und Sohn lernten den Ferrari auf vertrauteren Strassen kennen, passten Sitzposition und Fahrmodus an und liessen die Stadt zur Kulisse werden. Die Übernachtung in Zürich vermied Zeitdruck nach der internationalen Anreise und sorgte dafür, dass der lange Alpenteil am nächsten Morgen ausgeruht beginnen konnte.

Die Strecke nach Andermatt führte am Vierwaldstättersee vorbei und später in die Schöllenenschlucht. Teufelsbrücke, Reuss und steile Felswände erzählen hier, weshalb die Gotthardroute über Jahrhunderte zu den bedeutendsten Nord Süd Verbindungen Europas gehörte. Kurz danach erreichten sie das Radisson Blu Hotel Reussen, Andermatt, das für die folgenden zwei Nächte zur Basis wurde.

Tag 1 und 2: Zürich → Vierwaldstättersee → Schöllenenschlucht → AndermattGoogle Maps · Anreise
Anreise mit Zwischenstopps am Vierwaldstättersee und in der SchöllenenschluchtRoute in Google Maps öffnen ↗

Furkapass. Die dramatische Bühne des Rhonegletschers

Von Andermatt ging es über Realp zum Furkapass auf 2.429 Metern. Die Ostseite verlangt Aufmerksamkeit: enge Kehren, offene Hänge und schnelle Wetterwechsel lassen kaum einen Abschnitt belanglos wirken. Kurz hinter der Passhöhe erscheint die berühmte Kurve am historischen Hotel Belvédère. Darunter liegt der Rhonegletscher, die Quelle eines der wichtigsten Flüsse Europas.

Was den Furka besonders macht, ist seine filmische Wirkung. Die Strasse war Schauplatz von Goldfinger, doch in Wirklichkeit wirkt sie noch grösser als auf der Leinwand. Der 458 passte hier perfekt in die Szenerie. Seine roten Flächen standen klar gegen grauen Fels, Schneereste und das tiefe Grün des Urserentals.

Historisches Hotel Belvédère an der Kurve des Furkapasses
Die bekannte Kurve am Hotel Belvédère. Der Furkapass verbindet technische Abschnitte mit einer der dramatischsten Hochgebirgskulissen der Schweiz.

Nufenenpass. Weite, Höhe und ein anderer Rhythmus

Nach der Abfahrt nach Gletsch führte die Route durch das obere Rhonetal nach Ulrichen und hinauf zum Nufenenpass auf 2.478 Metern. Er verbindet das Wallis mit dem Tessin und fühlt sich deutlich anders an als der Furka. Die Strasse ist breiter, die Hänge wirken offener und die langen Steigungen geben dem Fahrer Zeit, einen fliessenden Rhythmus aufzubauen.

Nahe der Passhöhe reicht der Blick über eine karge Hochalpenlandschaft bis zu vergletscherten Gipfeln. Für den Ferrari bedeutete das weniger enge Dramaturgie als am Furka, dafür lange, übersichtliche Linien und eine beeindruckende Veränderung der Landschaft zwischen deutscher und italienischer Schweiz.

Hochalpine Landschaft und Strasse am Nufenenpass in der Schweiz
Der Nufenenpass wirkt offen und weit. Seine langen Steigungen und der Blick in die Hochalpen bilden den Gegenpol zu den engeren Kehren des Furka.
Alpentag 1: Andermatt → Furka → Gletsch → Nufenen → Airolo → AndermattGoogle Maps · zwei Pässe
Eine flexible Runde über Furka und Nufenen, abhängig von Öffnung und WetterRoute in Google Maps öffnen ↗

Sustenpass. Die Strasse, die wie für den 458 gebaut wirkt

Der zweite grosse Fahrtag begann früh. Über Wassen erreichten sie die Ostrampe des Sustenpasses. Die 1945 eröffnete Strasse wurde bewusst für den modernen Verkehr gebaut. Das merkt man an ihrer harmonischen Linienführung, den gut lesbaren Kurven und den Tunnelfenstern, die immer wieder neue Ausschnitte der Bergwelt freigeben.

Am Steingletscher wird die Landschaft besonders eindrucksvoll. Wasserfälle fallen über dunklen Fels, während die Strasse in weiten Bögen an Höhe gewinnt. Unter den vier Pässen ist der Susten vielleicht derjenige, auf dem Fahrwerk, Balance und Lenkung des Ferrari 458 am deutlichsten miteinander sprechen.

Kurvenreiche Strasse und Berglandschaft am Sustenpass
Der Sustenpass verbindet Wassen mit Innertkirchen. Fliessende Kurven und der Blick zum Steingletscher geben ihm einen besonders ausgewogenen Charakter.

Lauterbrunnen. Ein Abstecher in das Tal der 72 Wasserfälle

Hinter Innertkirchen öffnet sich das Berner Oberland. Statt sofort zum Grimsel zurückzukehren, verlängerten Vater und Sohn die Route über Meiringen und am Brienzersee entlang nach Lauterbrunnen. Das Tal ist von fast senkrechten Felswänden eingefasst und für seine 72 Wasserfälle bekannt. Der Staubbachfall fällt rund 297 Meter über die Kante und ist bereits vom Dorf aus sichtbar.

Wer mehr Zeit einplant, kann auch die Aareschlucht bei Meiringen oder einen ruhigen Halt am Brienzersee ergänzen. Für diese Reise genügte der Kontrast: am Vormittag die technische Präzision des Susten, am Nachmittag ein Tal, das selbst ohne Passhöhe zu den grossen Landschaftserlebnissen der Schweiz gehört.

Grimselpass. Granit, Stauseen und die Wasserscheide Europas

Auf der Rückfahrt führte die Strasse zum Grimselpass auf 2.164 Metern. Räterichsbodensee, Grimselsee und Totensee liegen zwischen glatten Granitflächen und massiven Staumauern. Die Landschaft wirkt rauer und technischer als am Susten, fast wie eine Bühne aus Stein und Wasser.

Der Grimsel liegt auf der europäischen Wasserscheide. Nördlich fliesst das Wasser über die Aare zum Rhein und in die Nordsee, südlich über die Rhone zum Mittelmeer. Genau diese geografische Dimension macht den Pass besonders. Hinter Gletsch schloss sich der Kreis, bevor die Reise über den Furka zurück nach Andermatt führte.

Serpentinen und alpine Landschaft am Grimselpass
Die Serpentinen des Grimselpasses. Stauseen, Granit und die europäische Wasserscheide verleihen diesem Pass einen unverwechselbaren Charakter.
Alpentag 2: Andermatt → Susten → Lauterbrunnen → Grimsel → Furka → AndermattGoogle Maps · Landschaftsroute
Ganztägige Landschaftsroute mit bewusstem Abstecher nach LauterbrunnenRoute in Google Maps öffnen ↗
Was diese 72 Stunden besonders machte

Nicht die Anzahl der Kilometer blieb in Erinnerung, sondern der Wechsel aus Klang, Landschaft und gemeinsamer Zeit. Jeder Pass zeigte einen anderen Charakter des Ferrari 458 Italia.

Tag 4. Rückkehr nach Zürich und Weiterreise durch Europa

Nach der zweiten Nacht in Andermatt begann der letzte Abschnitt zurück nach Zürich. Die 72 Stunden blieben damit kompakt genug für den weiteren europäischen Reiseplan und lang genug, um die vier Pässe nicht wie eine Checkliste zu behandeln. Bei der Rückgabe war der Ferrari nicht nur das Auto gewesen, das sie gewählt hatten. Er war zum roten Faden einer gemeinsamen Reise geworden.

So wird eine Tour über vier Alpenpässe realistisch

Furka, Nufenen, Susten und Grimsel sind saisonale Hochalpenstrassen. Sie öffnen je nach Schneelage meist erst im Frühsommer und können bei Neuschnee, Starkregen oder Räumungsarbeiten kurzfristig geschlossen werden. Vor jeder Fahrt müssen deshalb offizielle Verkehrsmeldungen, Wetter und Sicht geprüft werden. Karten zeigen eine Planung, keine Garantie für eine befahrbare Route.

Für eine entspannte Reise sind frühe Starts, Pausen und alternative Talrouten wichtiger als ein starrer Zeitplan. Andermatt ist dafür eine starke Basis, weil mehrere Richtungen offenbleiben. Weitere Ideen finden Sie in unserem Überblick zu schönen Fahrstrecken ab Zürich und in der Geschichte der Ferrari 458 Fahrt zum Klausenpass.

Eine eigene Ferrari Alpenreise planen

Eine Verlängerung oder individuelle Route ist je nach Verfügbarkeit möglich. Informieren Sie sich über Ferrari mieten in Zürich, unsere Möglichkeiten für Ferrari Erlebnisse in Andermatt und die aktuellen Pakete und Preise. Für eine persönliche Planung können Sie direkt eine Anfrage senden.

Häufig gestellte Fragen

Reichen 72 Stunden für Furka, Nufenen, Susten und Grimsel?

Ja, bei offenen Pässen, stabiler Wetterlage und einem realistischen Tagesplan. Zwei Nächte in Andermatt schaffen eine zentrale Basis. Die Reihenfolge sollte dennoch jederzeit an Verkehr, Sicht und Strassenzustand angepasst werden.

Warum eignet sich Andermatt als Basis für eine Alpenpässe Tour?

Andermatt liegt zwischen mehreren der bekanntesten Schweizer Passstrassen. Von hier lassen sich Furka und Nufenen sowie Susten und Grimsel zu unterschiedlichen Tagestouren verbinden.

Wann sind die vier Alpenpässe normalerweise geöffnet?

Die Hochalpenpässe sind saisonal und meist vom Frühsommer bis in den Herbst befahrbar. Der genaue Zeitraum hängt von Schnee, Wetter und Räumungsarbeiten ab. Prüfen Sie den aktuellen Status unmittelbar vor der Fahrt.

Kann ein 48 Stunden Paket auf 72 Stunden verlängert werden?

Eine zusätzliche Mietdauer kann je nach Verfügbarkeit individuell angefragt werden. Bei diesem Kundenwunsch wurden zum 48 Stunden Erlebnis weitere 24 Stunden ergänzt.